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SpherifyerWerkzeug für Reporting, Audit und Planung von Virtualisierungsplattformen

Kapazitätsplanung für VMware, mit Ausfallsimulation.

Reicht der Cluster, wenn ein Host ausfällt? Passen zehn neue VMs noch hinein? Welche VMs sind zu groß, und wann ist der Speicher voll? Spherifyer beantwortet das aus den echten Daten Ihres vCenter und dem Verlauf der letzten Wochen, nicht aus einer Tabelle von Hand.

01HA-ReserveFängt der Cluster einen Ausfall ab?

N+1 heißt: Der größte Host darf ausfallen.

vSphere HA startet die VMs eines ausgefallenen Hosts auf den übrigen neu, aber nur, wenn dort genug RAM und CPU frei sind. Spherifyer rechnet das für jeden Cluster durch: Was bleibt, wenn der größte Host fehlt? Reicht es nicht oder wird es knapp, steht eine Warnung mit Empfehlung im Dashboard.

Prognose
Auslastung je Cluster: CPU, RAM, Speicher und vCPU je Kern, dazu wann der Speicher beim Wachstum der letzten 30 Tage voll ist.
RAM
Warnung, wenn der RAM der übrigen Hosts nach dem Ausfall des größten nicht reicht oder knapp wird.
CPU
Warnung, wenn die CPU der übrigen Hosts die Last nicht trägt.
Overcommit
vCPUs je logischem und je physischem Kern, mit Schwellwert, dazu CPU-Ready je vCPU (Warnung ab 5 %, kritisch ab 10 %).
02Was-wäre-wennAusfälle durchspielen, bevor sie passieren

Hosts, Datastores oder ganze Standorte per Klick ausfallen lassen.

Die Simulation zeigt die Hosts mit ihren VMs. Fällt ein Host aus, wandern seine VMs sichtbar auf die übrigen, so wie HA sie neu starten würde. Was keinen Platz findet, steht unter „Nicht startbar“. VMs auf einem ausgefallenen Datastore oder einem lokalen Datastore des Hosts bleiben stehen. Fällt ein ganzer Standort aus, laufen seine VMs am anderen an, soweit dort RAM frei ist.

Beispiele
Größter Host, zwei Hosts, halber Cluster, Wartung Host für Host, Datastore fällt aus, oder frei gewählte Hosts.
Neue VMs
Geplante VMs dazurechnen und sehen, wie viele VMs dieser Größe danach noch passen.
Urteil
Ein Ergebnis mit Begründung und Grenzwerten, dazu eine Tabelle der betroffenen Cluster.
03RückforderungPlatz schaffen, bevor man kauft

Oft ist die Kapazität schon da, nur falsch verteilt.

Bevor ein neuer Host bestellt wird, lohnt der Blick auf das, was ungenutzt belegt ist: VMs, die seit Wochen aus sind, VMs ohne Last, alte Snapshots und VMs mit mehr vCPUs oder RAM, als sie brauchen. Spherifyer bewertet das aus dem Verlauf, nicht aus einer einzelnen Messung.

Freiräumen
VMs, die seit 30 Tagen aus sind, VMs ohne Last seit 14 Tagen und Snapshots älter als 30 Tage, mit der Summe an Speicher, vCPUs und RAM. Mit Monatspreisen auch die geschätzte Einsparung.
Rightsizing
Hohe und niedrige CPU- und RAM-Auslastung je VM, als Durchschnitt und P95 über die Messungen mehrerer Tage.
Lizenzbedarf
Prozessoren und Kerne je Datacenter, als Grundlage für die Planung Ihrer VMware-Lizenzen.
04FragenHäufige Fragen zur Kapazitätsplanung

Was bedeutet N+1 bei einem VMware-Cluster?

Der Cluster hat einen Host mehr, als die Last braucht. Fällt ein Host aus, auch der größte, starten seine VMs auf den übrigen neu. Spherifyer prüft das für jeden Cluster und warnt, wenn RAM oder CPU danach nicht reichen.

Wie simuliert Spherifyer einen Host-Ausfall?

Mit den echten VMs und Hosts aus Ihrem vCenter. Die VMs des ausgefallenen Hosts werden wie bei HA auf die übrigen Hosts ihres Clusters verteilt, soweit RAM frei ist. Was keinen Platz findet, ist „nicht startbar“. Im vCenter ändert die Simulation nichts.

Kann ich einen Standortausfall durchspielen?

Ja. In der Topologie lassen Sie ein ganzes Datacenter ausfallen. Seine VMs laufen dann im freien RAM der anderen Datacenter an, soweit er reicht. Darüber steht ein Urteil mit Begründung.

Wie finde ich überdimensionierte VMs?

Spherifyer wertet CPU- und RAM-Auslastung jeder VM über mehrere Tage aus, als Durchschnitt und P95. Bleibt eine VM dauerhaft niedrig, schlägt es weniger vCPUs oder RAM vor; bei der CPU berücksichtigt es dabei die CPU-Ready-Zeit.

Hilft Spherifyer bei der VMware-Lizenzplanung?

Spherifyer zeigt, wie viele Prozessoren und Kerne in jedem Datacenter stecken. Das ist die Grundlage für die Lizenzierung nach Kernen. Die Lizenzbedingungen selbst legt der Hersteller fest, Spherifyer rechnet keine Preise.