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SpherifyerWerkzeug für Reporting, Audit und Planung von Virtualisierungsplattformen

Datastore-Belegung überwachen, bevor er voll ist.

Läuft ein VMware-Datastore voll, hält ESXi die VMs an, die dort schreiben wollen. Meist kündigt sich das an: Snapshots wachsen, Thin-Provisioning verspricht mehr, als da ist, eine VM schreibt jeden Tag mehr. Spherifyer sieht den Trend, sagt voraus, wann der Datastore voll ist, und warnt rechtzeitig mit Empfehlung.

01WarnungenWas Spherifyer an jedem Datastore prüft

Nicht nur wie voll, sondern wie schnell.

Ein Datastore mit 85 % Belegung kann seit Monaten stabil sein oder in einer Woche voll. Der Unterschied steckt im Verlauf. Spherifyer misst bei jedem Sammellauf und rechnet aus dem Wachstum der letzten 30 Tage, wann der Platz ausgeht. Die Restlaufzeit steht auf jeder Datastore-Karte.

Belegung
Warnung ab 75 %, kritisch ab 90 %.
Prognose
Hinweis, wenn der Datastore beim bisherigen Wachstum innerhalb von 90 Tagen voll ist, Warnung ab 30 Tagen, mit Wachstum pro Tag und freiem Platz.
Overcommit
Warnung, wenn den VMs mehr zugesagt ist, als der Datastore fasst (Thin-Provisioning über 100 %).
Latenz
Lesen oder Schreiben ab 5 ms erhöht, ab 20 ms kritisch, dazu die VMs mit der höchsten Latenz.
VMs je Datastore
Hinweis ab 16, Warnung ab 21 aktiven VMs auf einem Datastore.
Veeam
Replikate und Backup-Snapshots von Veeam sind markiert. Platten, die ein Veeam-Proxy beim Backup per Hot-Add einhängt, zählen nicht als Overcommit.
02SnapshotsAlte Snapshots finden

Der vergessene Snapshot ist der häufigste Platzfresser.

Ein Snapshot vor dem Update, dann wird er vergessen. Seine Delta-Datei wächst mit jeder Änderung der VM weiter, belegt Platz und bremst die VM. Spherifyer listet jeden Snapshot mit Name, Alter und Erstellungsdatum als Warnung und führt Snapshots, die älter als 30 Tage sind, in der Rückforderung mit dem Speicher, den sie belegen.

Verlauf
Belegung über einen wählbaren Zeitraum von 30 Tagen bis über 2 Jahre: Veränderung je Datastore, Summe aus belegt, provisioniert und Kapazität.
Rückforderung
Lange ausgeschaltete VMs, VMs ohne Last und alte Snapshots, mit der Summe an Speicher, vCPUs und RAM, auf Wunsch mit geschätzter Einsparung.
Gastlaufwerke
Warnung, wenn ein Laufwerk im Gastsystem weniger als 10 % frei hat, kritisch unter 5 %.
03FragenHäufige Fragen zur Datastore-Belegung

Was passiert, wenn ein VMware-Datastore voll ist?

VMs, die auf den Datastore schreiben wollen, hält ESXi an, bis wieder Platz frei ist. Besonders schnell passiert das bei Thin-Provisioning und wachsenden Snapshots. Spherifyer warnt deshalb ab 75 % Belegung und sagt voraus, wann der Datastore voll ist.

Wie berechnet Spherifyer, wann ein Datastore voll ist?

Aus dem Wachstum der letzten 30 Tage, gemessen bei jedem Sammellauf. Ist der Datastore danach innerhalb von 90 Tagen voll, erscheint ein Hinweis, ab 30 Tagen eine Warnung. Die Grenze von 90 Tagen ist einstellbar.

Wie finde ich alte Snapshots in vSphere?

Spherifyer meldet jeden Snapshot mit Name, Alter und Erstellungsdatum unter den Warnungen. Die Rückforderung zeigt alle Snapshots, die älter als 30 Tage sind, mit dem belegten Speicher, über alle Datacenter hinweg.

Was bedeutet Overcommit bei einem Datastore?

Bei Thin-Provisioning belegt eine VM nur, was sie wirklich schreibt, ihr zugesagt ist aber die volle Plattengröße. Übersteigt die Summe der Zusagen die Kapazität, ist der Datastore überbucht. Das ist erlaubt, aber riskant, wenn die VMs wachsen. Spherifyer warnt ab 100 % Provisionierung.

Verfälschen Veeam-Backups die Werte?

Ohne Korrektur ja: Während eines Backups hängt ein Veeam-Proxy die Platten der VM per Hot-Add ein, und das vCenter zählt sie doppelt. Spherifyer rechnet diesen Teil heraus und markiert Replikate und Backup-Snapshots von Veeam gesondert.