Bandbreite messen, Verläufe beobachten, Pfade bewerten.
Der i-Tracker misst nach Zeitplan die Bandbreite zu beliebigen iperf3-Servern, speichert jedes Ergebnis und zeichnet den Netzwerkpfad per Traceroute auf einer Karte. Ein Programm liefert API und Web-Oberfläche.
Ein Test live: Durchsatz je Sekunde, Ergebnis und der Weg zum Server.
Tests mit allen Parametern
TCP und UDP, Download, Upload, bidirektional, parallele Streams und UDP-Zielbandbreite, mit Live-Ansicht und Roh-Ausgabe.
Zeitpläne und Schwellwerte
Je Server ein eigenes Intervall, optional mit automatischem Traceroute. Unterschreitungen werden im Verlauf sichtbar.
Peering-Map
Jeder Hop auf einer eingebetteten Weltkarte, Standorte aus einer automatisch aktuell gehaltenen GeoIP-Datenbank. Fehlende Positionen werden aus den Nachbarn geschätzt.
Serverprofile
Eigene oder öffentliche iperf3-Server aus einer Auswahlliste, jeder mit eigenen Testparametern.
Verwaltung
Mehrere Benutzer, Aufräumen alter Messungen und Datenbankstatistik. Ohne Anmeldung gibt es eine reine Leseansicht der Ergebnisse.
Installiert iperf3 mit
Fehlt iperf3, bietet die Oberfläche die Installation an: winget unter Windows, Paketmanager unter Linux.
Der Engpass liegt selten am eigenen Anschluss.
Ein Speedtest misst meist nur bis zum nächsten Server des eigenen Providers. Ihre Daten gehen aber weiter: zu Standorten, Rechenzentren, Cloud-Diensten und Partnern. Unterwegs wechseln sie an Übergabepunkten zwischen Netzen (Peering) und laufen durch fremde Transitnetze. Genau dort entstehen Engpässe, die der eigene Anschluss nicht verrät.
iperf3 misst den Durchsatz zwischen zwei Punkten, die Sie selbst wählen, per TCP oder UDP und in beide Richtungen. Der i-Tracker wiederholt das nach Zeitplan, hebt jedes Ergebnis auf und zeichnet den Weg dazu auf.
- Peering-Engpässe
- Ist der Übergang zwischen zwei Providern überlastet, zum Beispiel abends an einem Austauschknoten, sinkt der Durchsatz nur zu bestimmten Zielen. Messungen zu mehreren Gegenstellen zeigen, wo es klemmt.
- Muster über den Tag
- Messungen im festen Intervall zeigen, ob die Leistung zu Stoßzeiten einbricht. Eine einzelne Momentaufnahme kann das nicht.
- Routenwechsel
- Der Traceroute zu einem Test zeigt, über welche Netze und Standorte der Weg führt. Die Peering-Map macht sichtbar, wenn die Daten plötzlich einen Umweg nehmen.
- Leitungen und Zusagen
- Ob Standortvernetzung, VPN oder gemietete Leitung die vereinbarte Bandbreite liefern, belegen Messwerte mit Datum. Schwellwerte machen Unterschreitungen sofort sichtbar.
- Sprache und Video
- UDP-Tests liefern zusätzlich Jitter und Paketverlust, die für Telefonie und Videokonferenzen entscheidend sind.
- Gegenüber dem Provider
- Mit Verlauf und Pfad lässt sich eine Störung belegen: wann, zu welchem Ziel und über welchen Weg.
Kennzahlen und der Verlauf aller Gegenstellen über sieben Tage, mit Schwellwerten. Der abendliche Einbruch zu Amsterdam ist ein typischer Peering-Engpass.
Tests mit beliebigen Parametern starten, laufende live verfolgen, jedes Ergebnis mit Protokoll, Richtung, Streams und Durchsatz nachlesen.
Der Weg eines Tests über Netze und Austauschknoten. Hier ein früherer Umweg nach Amsterdam über Paris und London, ein Hop antwortete nicht.
- Plattformen
- Windows und Linux, eine Programmdatei
- Voraussetzungen
- iperf3 ab Version 3.17,
tracertunter Windows bzw.tracerouteunter Linux - Oberfläche
- Deutsch und Englisch, hell und dunkel, auch mobil
- Karte
- Eingebettete Weltkarte ohne Abruf fremder Server, eigene Kachelserver optional
- Standard-Port
8000- Standortdaten
- IP Geolocation by DB-IP (CC BY 4.0), ohne Account; optional MaxMind GeoLite2 mit kostenlosem MaxMind-Account
Mehr als ein Speedtest.
Viele Werkzeuge messen die Geschwindigkeit eines Anschlusses oder die Erreichbarkeit eines Ziels. Der i-Tracker misst den Durchsatz zu Ihren Gegenstellen dauerhaft und zeigt den Weg dorthin.
- Speedtests
- Zum Beispiel Speedtest by Ookla oder Speedtest Tracker. Sie messen die Geschwindigkeit des Anschlusses zu Testservern des Anbieters. Der i-Tracker misst per iperf3 zu beliebigen, auch eigenen Servern, etwa zwischen zwei Standorten, durch ein VPN oder zum Rechenzentrum.
- iperf3 von Hand
- Liefert genaue Werte, aber nur in dem Moment, in dem jemand misst. Der i-Tracker führt iperf3 nach Zeitplan aus, speichert jedes Ergebnis und macht Unterschreitungen von Schwellwerten sichtbar.
- Latenz und Pfad
- Zum Beispiel SmokePing, PingPlotter oder MTR. Sie zeigen Laufzeiten und Verluste je Hop, aber nicht den möglichen Durchsatz. Der i-Tracker verbindet beides: Bandbreite per iperf3 und den Pfad per Traceroute auf einer Karte.
- Netzwerk-Monitoring
- Zum Beispiel PRTG, Zabbix oder LibreNMS. Sie überwachen Auslastung und Verfügbarkeit von Geräten und Schnittstellen. Der i-Tracker misst, was am Ende der Strecke tatsächlich ankommt, und ergänzt solche Systeme.
i-Tracker
- Quellcode offen unter AGPL-3.0
- Wer i-Tracker verändert und als Dienst betreibt, legt seine Änderungen offen
- Alle Funktionen ohne Einschränkung, keine Lizenzgebühr, Updates ohne Lizenzschlüssel
