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i-TrackerMonitoring und Tracing von Netzwerk-Bandbreite und -Performance

Traceroute auf der Karte, zu jeder Messung.

Wird eine Verbindung langsam, liegt es oft nicht am eigenen Anschluss, sondern am Weg: an einem überlasteten Übergang zwischen zwei Providern oder an einem Umweg über ein anderes Land. Der i-Tracker zeichnet den Weg zu jedem Messserver auf, zeigt jeden Hop auf einer Weltkarte und legt ihn neben die gemessene Bandbreite.

01Peering-MapJeder Hop mit Ort und Antwortzeit

Sehen, wo die Daten wirklich langlaufen.

Ein Traceroute in der Konsole liefert eine Liste von Adressen und Zeiten. Wo diese Stationen stehen und ob der Weg sinnvoll ist, muss man selbst zusammensuchen. Die Peering-Map zeigt die Stationen nacheinander auf einer Karte, mit Adresse, Name, Antwortzeit und Standort in einer Tabelle daneben.

Auto-Trace
Auf Wunsch nach jeder Messung automatisch, so liegt zu jedem Ergebnis der Weg vor.
Standorte
Aus der kostenlosen Datenbank von DB-IP (CC BY 4.0), die der i-Tracker selbst lädt und täglich aktualisiert, oder aus MaxMind mit eigenem Konto.
Geschätzt
Lässt sich ein Standort nicht bestimmen, schätzt der i-Tracker ihn aus den Nachbarstationen und markiert ihn.
Gespeichert
Frühere Wege lassen sich wieder aufrufen und mit dem heutigen vergleichen.
Karte
Eingebettet, ohne Kartendienst aus dem Internet.
02EngpässeWas Weg und Bandbreite zusammen zeigen

Abends langsam, aber nur zu einem Ziel.

Ein typisches Bild: Tagsüber liefert die Leitung zu allen Zielen die volle Bandbreite, abends bricht sie zu einem Rechenzentrum ein, zu anderen nicht. Der Weg dorthin führt über einen Austauschknoten, an dem sich zwei Netze treffen und der zu Stoßzeiten voll ist. Mit Messungen im festen Abstand zu mehreren Zielen und dem Weg zu jeder Messung wird das sichtbar, mit Datum und Uhrzeit.

Routenwechsel
Nimmt der Weg plötzlich einen Umweg, etwa über ein anderes Land, steigt die Antwortzeit, oft ohne dass sich am eigenen Anschluss etwas geändert hat.
Gegenüber dem Provider
Messwerte und Wege mit Datum sind ein belastbarer Beleg, wenn eine Leitung die zugesagte Bandbreite nicht liefert.
Bandbreite
Gemessen mit iperf3 nach Zeitplan, siehe iperf3 mit Weboberfläche.
03FragenHäufige Fragen zu Traceroute und Peering-Map

Wie kann ich einen Traceroute auf einer Karte anzeigen?

Der i-Tracker zeigt jeden Traceroute auf einer eingebetteten Weltkarte. Die Standorte der Stationen kommen aus einer GeoIP-Datenbank, die er selbst aktuell hält. Sie starten einen Traceroute von Hand oder lassen ihn nach jeder Messung automatisch laufen.

Warum fehlen in einem Traceroute manche Stationen?

Manche Router im Internet beantworten die Pakete eines Traceroute nicht. Dann bleibt die Station leer, der Weg geht trotzdem weiter. Das ist normal. In Firmennetzen sperrt manchmal auch die eigene Firewall diese Pakete.

Wie genau sind die Standorte?

So genau wie die GeoIP-Datenbank, meist auf Stadt- oder Landesebene. Router stehen oft nicht dort, wo ihre Adresse registriert ist. Für Umwege über ein anderes Land reicht das gut; Standorte, die der i-Tracker nur schätzt, sind markiert.

Was ist ein Peering-Engpass?

Netze verschiedener Provider tauschen Daten an Übergabepunkten aus, etwa an Internet-Austauschknoten. Ist so ein Übergang zu Stoßzeiten überlastet, sinkt der Durchsatz nur zu den Zielen hinter ihm. Messungen zu mehreren Zielen mit dem Weg dazu zeigen, wo es klemmt.

Funktioniert das mit IPv6?

Die Wegverfolgung arbeitet heute mit IPv4-Adressen.