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i-TrackerMonitoring und Tracing von Netzwerk-Bandbreite und -Performance

iperf3 mit Weboberfläche und Zeitplan.

iperf3 ist das Standardwerkzeug, um den Durchsatz zwischen zwei Punkten zu messen, aber ein Kommandozeilenprogramm: Jede Messung ist eine Momentaufnahme im Konsolenfenster. Der i-Tracker macht daraus eine Dauermessung: nach Zeitplan, gegen beliebig viele Server, mit gespeichertem Verlauf im Browser.

01iperf3Von der Kommandozeile in den Browser

Dieselben Parameter, ohne Konsole.

Eine typische Messung mit iperf3 sieht so aus: vier parallele Verbindungen, zehn Sekunden, Download vom Server zum eigenen Rechner:

iperf3 -c iperf.example.net -p 5201 -P 4 -t 10 -R

Im i-Tracker stellen Sie das je Server einmal ein. Er führt die Messung im gewählten Abstand aus, hebt das Ergebnis auf und zeigt den Verlauf über eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder einen Monat.

Protokoll
TCP für den Durchsatz, UDP zusätzlich mit Jitter und Paketverlust für Telefonie und Video, mit wählbarer UDP-Bandbreite.
Richtung
Download, Upload oder beides gleichzeitig.
Dauer
1 bis 300 Sekunden, dazu parallele Verbindungen für schnelle Leitungen.
Zeitplan
Je Server ein eigenes Intervall, vorgegeben alle 30 Minuten. Es läuft immer nur eine Messung gleichzeitig, damit sich Messungen nicht gegenseitig verfälschen.
Live
Während der Messung die Werte je Sekunde, danach alle Details und die Roh-Ausgabe von iperf3.
02MessserverWogegen gemessen wird

Eigene Gegenstellen oder öffentliche iperf3-Server.

Ein Speedtest im Browser misst meist bis zum nächsten Server des eigenen Providers. Aussagekräftiger ist die Messung dorthin, wohin Ihre Daten wirklich gehen: ins Rechenzentrum, zur Außenstelle, zum Cloud-Standort. Dort läuft iperf3 als Gegenstelle (iperf3 -s), oder Sie wählen einen öffentlichen Server aus der eingebauten Liste.

Profile
Je Ziel Name, Adresse, Port (meist 5201) und eigene Testvorgaben, vorübergehend abschaltbar.
Öffentlich
Öffentliche Server sind oft stark belastet. Dort selten und mit wenigen parallelen Verbindungen messen.
Weg
Auf Wunsch nach jeder Messung ein Traceroute, siehe Traceroute auf der Karte.
Installation
Windows als Dienst, Linux mit Docker. Fehlt iperf3 (ab 3.17), installiert der i-Tracker es auf Knopfdruck, unter Windows per winget.
Gastansicht
Ohne Anmeldung eine reine Leseansicht der Ergebnisse, etwa für einen Bildschirm im Büro. Abschaltbar.
03FragenHäufige Fragen zu iperf3 und dem i-Tracker

Gibt es eine Oberfläche für iperf3?

iperf3 selbst hat keine. Der i-Tracker ist eine Weboberfläche dafür: Er führt iperf3 nach Zeitplan aus, speichert die Ergebnisse und zeigt sie als Verlauf im Browser. Er ist kostenlos und quelloffen (AGPL-3.0).

Läuft der i-Tracker unter Windows?

Ja, als Windows-Dienst. iperf3 installiert er auf Wunsch per winget mit. Unter Linux gibt es eine Docker-Vorlage, deren Abbild iperf3 und Traceroute schon enthält.

Wie messe ich die Internetgeschwindigkeit dauerhaft?

Mit Messungen in festem Abstand gegen dieselben Gegenstellen. Der i-Tracker misst je Server zum Beispiel alle 30 Minuten und zeigt den Verlauf über Tage und Wochen. So sieht man, ob die Leistung zu bestimmten Tageszeiten oder zu bestimmten Zielen einbricht.

TCP oder UDP: was soll ich messen?

TCP zeigt den Durchsatz, wie ihn Dateiübertragungen und Backups erleben. UDP zeigt zusätzlich Jitter und Paketverlust, die für Telefonie und Videokonferenzen zählen. Bei UDP die Bandbreite angeben, sonst sendet iperf3 nur 1 Mbit/s.

Kann ich gegen öffentliche iperf3-Server messen?

Ja, der i-Tracker bringt eine Liste mit. Öffentliche Server sind aber oft ausgelastet, und es läuft dort immer nur eine Messung gleichzeitig. Für verlässliche Werte ist eine eigene Gegenstelle besser, etwa ein kleiner Server im Rechenzentrum.